Noctifers Blog Bastard Operator from Hell

6Dec/1090

Verbotene Fandoms

In den Verboten und Einschränkungen findet sich nun der Unterpunkt verbotene Fandoms.

Zu einigen Fandoms dürfen auf ausdrücklichen Wunsch der Rechteinhaber keine Geschichten veröffentlich werden.

Dazu gibt es im Forum schon einige Threads, die sich mit sogenannten verbotenen Fandoms im Einzelnen auseinander setzen. Als Beispiel der Black Dagger Fandom.

Nun waren oder sind einige Fanfiktion-Autoren selbstverständlich aufgebracht, denn oftmals müssen Werke entfernt werden, die bereits Monate oder Jahre online stehen, in die viel Zeit und Mühe investiert wurde. Werke, die den Autoren wichtig sind. Das ist nachvollziehbar, keine Frage - auch für die Administration, ebenso für die Operatoren, die zum Großteil selbst als Autoren bei FF.de tätig sind. Nur muss man sich auch in die Lage derjenigen hineinversetzen, mit deren Protagonisten die "fremden" Autoren arbeiten, oder in die Lage derjenigen, die selbst zu "Protagonisten" gemacht werden. Es ist kein Geheimnis, dass manche (nicht alle!) Autoren sehr sorglos mit den Figuren anderer umgehen. Sie lassen sie teils schreckliche Verbrechen verüben, oftmals grausam handeln oder demütigen. Nun gehen wir aber einen Schritt weiter und lassen diese "Figuren" nicht fiktiv sein, sondern echte Menschen, solche, die - wenn auch nur durch einen dummen Zufall - auf diese Geschichte über sich stoßen und natürlich entsetzt sind über das, was ihnen da "angedichtet" worden ist. Man kann selbstverständlich dem natürlich entgegen sagen: "Ist doch alles nur fiktiv!" und "Sind doch nur Geschichten!", aber selbst eine solche 'fiktive' Geschichte kann verletzen, wenn man direkt davon betroffen ist. Wenn einem widerliche, grausame Charakterzüge angedichtet werden, wenn die eigene Person vollkommen entstellt wird, dann ist das durchaus verletztend, egal mit welchem Argument versucht wird die Geschichte zu entschärfen.

Fanfiktion.de respektiert den Wunsch dieser Autoren & Stars und handelt dementsprechend. Für Fanfiktion.de steht nicht zur Debatte, dass man sich den Wünschen dieser Personen widersetzt und eigentlich sollte das für die sogenannten "Fans" ebenso wenig zur Debatte stehen.

Ein "Fan" sollte sich den Wunsch dessen, den er als Idol sieht - egal ob Autor, Musiker, Schauspieler oder Sportler - respektieren und dementsprechend handeln - als Fan. Vorwürfe sind unangebracht, ebenso Unterstellungen, oder das Fordern einer Rechtfertigung seitens des Autors oder Stars.

Das FF.de-Team wird den Wünschen der gelisteten Autoren & Stars nachkommen und auf das Verständnis der Fanfiktion.de-Usern bauen, dass sie die Wünsche der Autoren & Stars respektieren - und wenn nicht, um ihren Idolen zuliebe handeln, dann um die "Hausregeln" von Fanfiktion.de einzuhalten.

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  1. Hallo Noc,

    das sollte jeder nachvollziehen können. Sollte … nun ja. (c;

    Mein Vorschläg wäre, irgendwo eine gut einsehbare Liste einzurichten, auf der die Autoren/VIPs geführt werden, die ausdrücklich keine FF wünschen.

    Dadurch gäbe es vielleicht auch weniger enttäuschte User, die erst mit viel Mühe eine FF schreiben und *hinterher* erfahren, dass sie diese nicht hochladen dürfen.
    Ich wüsste auf Anhieb nur zwei Namen, nämlich JR Ward und David Garett; außerdem äußert sich Diana Gabaldon nicht begeistert über FF, verbietet sie mMn allerdings nicht.

    LG

  2. Ich denke, wenn ein Autor äußert, dass er nichts davon hält – auch wenn er es nicht verbietet -, sollte man als Fan und Bewunderer schon davon Abstand nehmen. Aus Respekt.
    Wobei man meiner Meinung nach zwei Dinge unterscheiden muss: Fanfiction schreiben und Fanfiction online stellen. Daheim kann jeder das schreiben, was immer er will. Egal, wie heftig es zur Sache gibt. Nur wenn man den Weg in die Öffentlichkeit geht, sollte man sich gut überlegen, was man anbietet. Und das Netz ist nun einmal die Öffentlichkeit. Das gilt sowohl für RPS als auch normale Fanfictions.

    Jeder, der selbst schreibt und mal in die Situation geraten ist, dass sich jemand bedient hat, weiß, wie schlimm das ist. Wir Schreiberlinge lieben unsere Ideen und unsere geistigen Kinder. Insofern verstehe ich herzlich jeden Autoren, der es nicht haben kann, wenn damit öffentlich gearbeitet wird. (Ich würde das auch nicht wollen, glaube ich.)

    Dasselbe gilt für Stars. Sie haben ein Persönlichkeitsrecht, das um den Preis der Öffentlichkeit eh schon oft mit Füßen getreten wird. (Ja, es gibt Ausnahmen, die das provozieren und für sich nutzen, aber das ist sicher nicht die Norm.) Wenn ich Fan bin, dann habe ich auch Respekt vor dem Menschen und der sollte gewahrt werden. Auch wenn das bedeutet, dass ich etwas nicht mehr online stellen kann.

    Ich finde es super, dass du da noch mal was zu gesagt hast, Noctifer. Denn wie gesagt: es geht nicht darum, dass einem das Schreiben verboten wird. Es geht nur um das Präsentieren im Netz.

    Wobei mir da einfällt: Marion Zimmer Bradley. Gibt es als Kategorie. War aber bei ihr verboten. Hat sich das erledigt, weil sie gestorben ist und nun keine Gefahr mehr besteht, dass ihr wieder vorgeworfen wird, von einer FF abgeschrieben zu haben? (Das war doch damals irgendwie bei Darkover so, gelle?) Nur aus Neugier.

    Liebe Gruesse, Dev

    • Wobei man meiner Meinung nach zwei Dinge unterscheiden muss: Fanfiction schreiben und Fanfiction online stellen.

      Genau so seh ich das auch. Ich denke mir viel aus. Einen Bruchteil davon schreibe ich auf. Und nicht alles davon lade ich hoch. Aber ich fürchte, die, die es betrifft – also die, die geschmacklosen Inzest und sowas “thematisieren” – , sind gerade die, die uuunbedingt mit sowas in der Öffentlichkeit stehen wollen (inkl. Reviewbettelei und Schwarzleserhasserei, versteht sich).

      • daraus könnte man folgen, dass du auch ein Schwarzleser bist, aber ich persönlich habe nichts gegen diese
        meine Story könnte zwar sicher ein paar Reviews vertragen, aber ich finde, jeder soll machen wie er will, solange er/sie niemanden beleidigt
        wobei ich schon wieder beim jetzigen Thema ankomme: meiner Meinung nach, ist es manchmal nicht wirklich in Ordnung, was manche Leute – bei Fandoms wo es erlaubt ist – den Charakteren andichten, aber solange es niemanden persönlich stört, kann man es ja lesen, darüber lachen usw usf…

  3. Man kann selbstverständlich dem natürlich entgegen sagen: “Ist doch alles nur fiktiv!” und “Sind doch nur Geschichten!”, aber selbst eine solche ‘fiktive’ Geschichte kann verletzen, wenn man direkt davon betroffen ist.

    Ich denke, was daran so auf Widerstand stoßen kann, ist die Tatsache, dass man es sich _überhaupt_ ausdenkt. Grundsätzlich beispielsweise fände ich die Idee, von jemandem als cooler Gangster in einen Krimi gesteckt zu werden, vllt. spannend. Aber wenn ich dann sähe, dass man mir Brutalität etc. zutraut, würde mir doch mulmig. Slash-Geschichten fände ich bis zu einem gewissen Grad lustig, aber wenn ich ein verheirateter Mann wäre, würde ich irgendwann sauer werden, wenn meine Frau immer die dumme Zicke ist, die dem Kerl, den ich eigentlich nicht leiden kann, Platz machen muss. Oder so ähnlich.

    Nur: Eine allgemeine, objektive Grenze kann man nicht ziehen, weil jedermanns Schmerzgrenze woanders liegt und sich u. U. plötzlich verschieben kann. (Wenn diese fiktive Frau stirbt, will ich vllt. nichts Schlechtes mehr über sie lesen müssen, obwohl ich es vorher vllt. mal noch ganz unterhaltsam fand, mich selbst über die doofen Ideen und die nicht vorhandenen Schreibkünste meiner Fans lustig zu machen.)

    Problem ist auch, dass die Schreiber vllt. noch wissen, dass es alles ausgedacht ist. Aber sehr, sehr junge und unerfahrene oder auch einfach nur dumme Leser kriegen das vllt. nicht mit, nehmen es stattdessen für bare Münze, und dann wird’s kritisch. Auch oder gerade in Buchfandoms: Da muss dann der Autor evtl. darum kämpfen, dass seine eigene – offizielle – Version die “richtige” ist und alles Andere eben nicht Canon.

    oder das fordern einer Rechtfertigung

    Hey, da steht ein Artikel! Das muss natürlich “das Fordern” mit großem F heißen! ;-) Das weißt du bestimmt, richtig? Sag, dass es ein Tippfehler war! Bitte!

  4. Hm. So super eindeutig und schwarz weiß, wie ihr das hier darstellt, ist die ganze Geschichte in meinen Augen nicht. Klar sollte man den Wunsch eines Autors oder Stars respektieren, wenn er/sie keine FF zu sich oder seinen/ihren Geschichten möchte, das gebietet der Respekt vor anderen Menschen. Aber ich finde auch, dass sich Autoren ziemlich lächerlich machen, wenn sie ihren Sandkasten absperren, nur weil ihnen die Kuchen der anderen Kinder nicht gefallen.

    Und was rpf betrifft, die Charaktere, über die geschrieben wird, sind nicht identisch mit den tatsächlichen Personen. Kein_e FF-Autor_in kennt die Leute persönlich, über die sie/er schreibt; was er/sie kennt, ist einzig das Image, welches über die Medien aufgebaut wird. Genauso wie die Bild-Zeitung nicht über die realen Personen schreibt, sondern über das Image dieser Personen, sind rpf auch Geschichten über Images von Personen. Der einzige Unterschied ist der, dass sich Medien wenigstens pro forma an “die Wahrheit” (was das auch immer sein mag) halten müssen, rpf nicht. Aber wenn ich mir die Bild-Zeitung so ansehe, ist das nicht mehr weit von rpf entfernt.

    Also, nicht alles ist so schwarz-weiß wie ihr das gerne hättet, bzw. wie ihr das hier malt.

    • Mir geht es eigentlich nur darum, dass die Regelungen eingehalten werden und, dass man ein wenig Verständnis für die Autoren, wie auch für die Stars aufbringt. Primär geht es mir aber um die Regelungen.

      • Schon klar und anscheinend auch ein wichtiges und nötiges Unterfangen (hab jetzt den Fußball-Thread zumindest angelesen), was ich auch so unterschreiben würde. Ich wollte eigentlich nur darauf hinweisen, dass die Regeln aus einem bestimmten Grund gemacht werden und man sie deswegen auch einhalten sollte, auch wenn man das Verhalten z.B. der Autoren ziemlich lächerlich findet (bei den Stars und Inzest-Fic sieht es noch etwas anders aus).

        Sorry, wenn das nicht so rübergekommen ist^^Kann schonmal sein, dass ich übers Ziel hinausschieße, weil mich das Verhalten von Autoren und Fans gleichermaßen schon seit langer Zeit aufregt.

    • Ich finde schon, dass es zumindest im Bereich “Reale Personen” um “Schwarz/Weiß” geht.

      Eine meiner Geschichten ist aus diesem Grund gesperrt wurden. Das ist natürlich schade, aber ich verstehe voll und ganz, wenn jemand das nicht möchte. Und es ist völlig okay – schließlich gibt es genügend Leute, die manchmal den Unterschied zwischen “real” und “fiktional” nicht richtig unterscheiden können/wollen/… .

      Ich finde es übrigens super, dass “Reale Personen” hier so klar abgegrenzt sind – das wollte ich schon immer mal sagen ;) Man entscheidet sich dann ja bewusst DAFÜR, dass zu lesen – oder auch nicht.
      Und wenn da jemand sagt: “Hey, sorry, das geht um mich, das will ich nicht” – Hey, dann okay. Dann nicht. Was ich zu Hause fabriziere, geht ja niemanden was an ;)

      Bei fiktionalen Sachen find ichs auch ein wenig affig, weils ja durchaus auch Promo ist. Aber gut, da haben die Autoren einklagbare Rechte dran, da kann man nix machen.

      (Ich hoffe nur, dass meine Geschichte nicht zur Sperrung der betreffenden Person geführt hat – ganz so gut ist sie dabei nicht weg gekommen – und wenn doch: SORRY! War nicht böse gemeint^^)

      • Die Abgrenzung zwischen real und fiktional ist lange nicht so eindeutig, wie man das immer annimmt. Glaub mir, ich schreibe gerade meine Magisterarbeit darüber. Aber das nur so nebenbei^^

        • okay, gut ;)

          ich meine aber “Reale Personen” und “fiktionale Personen” – ich denke, dass ist relativ eindeutig…. oder etwa nicht? ;)

          • Hmm, wenn du einen Roman über Napoleon schreibst und ihn Dinge sagen lässt, von denen nirgendwo steht, dass er sie gesagt hat, aber auch nicht, dass er sie nicht gesagt hat, schreibst du dann über den historischen, “realen” Napoleon oder über eine fiktive/fiktionale Figur, die auf dem historischen Napoleon basiert, aber nicht der “reale” Napoleon ist?

            Nur so als Beispiel^^

    • @ Sevil:

      Das hat weniger mit Sandkasten zu tun, als in den meisten Fällen mehr mit berechtigter Angst vor den Folgen.
      Nehmen wir mal JR Ward. Sie schreibt mit einer gewissen “Vorhersehbarkeit”. Die Bände bauen aufeinander auf. Meist ist Bände vorher bekannt, wer irgendwann mit wem zusammen kommen wird. Es gibt also nicht all zu viele Möglichkeiten.
      Nehmen die Fans ihr nun ihre Plots vorweg, kann es im schlimmsten Fall hinterher heißen, sie würde sich an FF “bedienen”.
      Sowas kann einen Autor enorm viel Ansehen und damit auch Geld kosten; im schlimmsten Fall die Karriere. In solchen Fällen verstehe ich das schon; ich habe selbst mal einer Fortsetzung ungewollt “vorweg gegriffen”. Die Gerüchte, die Autorin hätte bei mir abgeschrieben, schlugen zwar keine großen Wellen, aber man fand sie durchaus im Netz. Das ist sehr schwierig, die Autorin war angeblich stinksauer.

      • Ich denke diese Probleme wird es irgendwo immer wieder.
        Zeitweise würde ich sogar behaupten, dass manche Fanfiktions fast schon besser sind als das Original selbst.
        Dann tauchen die Probleme bezüglich: Ansehen und Karriere erst recht auf.
        Sicher der Autor der FF leiht sich die Charas aus. Aber die die die Ffs Lesen, und da wird es wahrscheinlich auch bei Agentur-Mitarbeiter den ein oder anderen geben… werden sich denken, warum schreibt sie nicht auch so?

      • Ja, ich weiß und kenne auch Fälle, in denen FF-Autoren geklagt haben. Ganz ehrlich? Ich verstehe dieses ganze “Das war meine Idee und du hast sie mir geklaut!”-Getue nicht. Auf beiden Seiten. Es gibt eben nur eine bestimmte Anzahl von Grundplots und Grundcharakterisationen, und die hatte Shakespeare schon durchdekliniert. Gerade bei Texten kommt es doch auf die Ausführung an und das ist es, womit man Ansehen macht und Geld verdient.

        Klar ist es harte Arbeit, eine Welt und Charaktere zu erschaffen und natürlich sollen die Autoren dafür auch Geld und Ruhm einheimsen. Aber deswegen verdienen FF-Autoren ja auch kein Geld damit und den Ruhm, den sie haben, verdienen sie nicht mit der Welt oder den Charakteren, sondern mit ihren eigenen Ideen (ob Plot oder Charakterentwicklung oder was auch immer).

        Kurz gesagt: Was ist so schlimm daran, wenn FF-Autoren die Welt einer Autorin “klauen”, wenn sie kein Geld damit verdienen und nicht für die Welt oder die Charaktere berühmt werden, sondern für ihre eigenen Ideen? Und was ist so verkehrt daran, wenn sich die Autorin plots oder Charakterentwicklungen der FF-Autoren “klauen”? Sie müssen die doch eh noch so umschreiben, dass sie in ihre eigenen Ideen von der Geschichte passen. Ich verstehe einfach diese ganze “Das ist meins!”-Haltung nicht *kopfschüttel*

        Keine Geschichte entsteht in luftleerem Raum oder nur in der Phantasie ihrer Autorin. In jede, wirklich jede Geshcichte oder Idee fließen so viele Einflüsse mit ein; die meisten kann nicht mal die Autorin selbst benennen. Wer was anderes glaubt, hat entweder keine Ahnung von Textanalyse oder ist verdammt naiv. Warum also diese ganze verdammte Aufregung? *rant*

        Sorry, das Thema ist eines meiner Reizthemen, nimms bitte nicht persönlich.

        • Sorry, dass ich ein ganz anderes Thema nochmal aufgreife, aber auf den Beitrag weiter oben kann ich irgendwie nicht antworten, also hab ich es mal eben hier runter kopiert…

          >Hmm, wenn du einen Roman über Napoleon schreibst und ihn Dinge sagen lässt, von denen nirgendwo steht, dass er sie gesagt hat, aber auch nicht, dass er sie nicht gesagt hat, schreibst du dann über den historischen, “realen” Napoleon oder über eine fiktive/fiktionale Figur, die auf dem historischen Napoleon basiert, aber nicht der “reale” Napoleon ist?<

          Der – für mich – entscheidende und äußerst große Unterschied ist, dass Napoleon seit fast 200 Jahren tot ist. Dem tut nichts mehr weh, was irgendwer über ihn schreiben könnte, mag es nun fiktiv oder real sein.
          Aber unsere zeitgenössischen Schauspieler, Musiker und über wen sonst noch FFs geschrieben werden, denen kann man mit FFs wehtun. Die haben Familie, die haben Kinder – findest du es wirklich gerechtfertigt, wenn über lebende Menschen, die womöglich schon den Rummel um ihre Person nicht sonderlich mögen, irgendwelche idiotischen, ekelhaften FFs geschrieben werden? Ihr Partner aus ihrem Leben gestrichen wird, ihnen alle möglichen Sexpraktiken unterstellt werden, womöglich kommen auch ihre Kinder in den Geschichten vor?
          Ich denke, jede(r) von uns hat schon mal über einen Star etwas zusammenphantasiert. Aber ich käme nie im Leben auf die Idee, irgendwas von diesen Phantasien zu veröffentlichen (so harmlos sie sein mögen).
          Dass man ja nur über ein "Image" mit dem entsprechenden Namen schreibt, ist nicht der entscheidende Punkt (heißt das eigentlich, dass es *nicht* in Ordnung wäre, wenn jemand, der den jeweiligen Star persönlich kennt, eine FF über ihn schreibt?). Sondern dass der Name des Stars mit der jeweiligen Geschichte verknüpft wird (und ich behaupte, dass wirklich nicht jeder Leser Fiktion und Realität auseinander halten kann).

          • Moment mal, das, was du zitierst war nichts weiter als ein kleiner Ausflug in das Thema, mit dem ich mich zur Zeit in meiner Magisterarbeit rumschlage. Das war eigentlich nicht unbedingt als Kommentar zu rpf gedacht. Aber von mir aus.

            Über “Personen des öffentlichen Lebens” wird geschrieben, so oder so. Und zwar ob es denen passt oder nicht (ich sage nur BIld & Co.). Der Unterschied zwischen Presse und FF dürfte eigentlich allen klar sein, die nicht an akuter Realitätsferne leiden (und das sind die wenigsten, auch wenn besagte Presse uns gerne etwas anderes glauben machen möchte).

            Fanfictions sind u.a. ausgetauschte erotische Phantasien (wenn man manchen Forschern glauben will ist das ihre einzige Funktion), und wenn sich die nun eben an Stars entzünden, dann ist das so. Dass dabei in den ff-Lesern die realen Namen von Stars mit den erotischen Phantasien in Verbindung gebracht werden, ist auch der Fall, wenn man nur im stillen Kämmerchen vor sich hin phantasiert. Trotzdem weiß man immer noch sehr genau, dass das eben (erotische) Phantasien sind. Ich sehe das Problem nicht.

            Worin ich ein Problem sehe ist, wenn Fangirls ihr Tun in alle Winde schreien müssen (Facbook-Gruppen u.ä.). Dann erhöht sich nämlich die Chance, dass die betroffenen Stars etwas davon mitbekommen und vor den Kopf gestoßen werden, ganz erheblich. Man kann auch ohne viel Trara ein Fandom aufbauen und finden und so weiterführen, dass man sich zwar gegenseitig austauscht, aber niemanden verletzt, auch nicht den “Ruf” (was auch immer das sein soll) des betreffenden Stars.

            So kann der Star gepflegt ignorieren, was die Fans so verzapfen und diese können weiterhin ihre (erotischen) Phantasien teilen, ohne jemanden zu verletzen. Leben und leben lassen, öfter mal’s Maul halten und ein bisschen gesunden Menschenverstand anwenden, anstatt sich gegenseitig zu hetzen und virtuell zu verbrennen. Wäre doch mal ne interessante Abwechslung.

    • Wenn Characktere so sehr verändert werden das sie an das original nur noch in ihren äußerlichen erscheinungen gleichen, warum schreibt der FF – Autor dann keine eigene Geschichte? Warum muss außgerechnet der Name eines protagonisten oder einer realen Person verwendet werden? Wenn ich mir ansehe was einige FF schreiberlinge mit ihren hochbeliebten Charakteren aus Biss oder Harry Potter (um mal mir bekannte beispiele zu nennen) so machen, sträuben sich mir nicht nur die Nackenhaare sondern wecken auch absolutes verständnis für die Autoren die FF’s verbieten.

  5. Also ich finde es auch sehr gut, dass sich endlich mal jemand dazu äussert. Ich selber halte mich von FanFiktions, die von realen Personen halten für gewöhnlich fern, doch ich habe eine Freundin, die sich sehr oft in diesem “Genre” sage ich einfach mal vorsichtig, rumtreibt. Was ich da manchmal so höre ist echt unter der Gürtellinie. Ich als reale Person hinter der FF könnte so einiges ja noch mit Humor hinnehmen (ich denke da an die ganzen Slash-Sachen…) aber teilweise ist es eben so, wie ABBAWLVJG78 bereits sagte – einige assoziieren die Person aus der FF mit dem echten Sportler/Schauspieler/etc… und vergessen dabei, dass dies nur eine fiktive Story ist. Da gibt’s kein Gegenargument zu, das *ist* so.
    Ich kann es vollkommen verstehen, wenn einige Prominente dann FanFiktions verbieten… bei Geschichten, in denen “geborgte” Charaktere aus ihrem sonstigen Verhaltensmuster fallen kann man in einigen Fällen ja noch verschmerzen (es gibt aber durchaus Geschichten, die man sperren sollte, da sie nicht zur OOC sind, sondern auch Dinge wie Gewalt und Drogenkonsum verherrlichen) aber bei *echten* Personen ist das was anderes. Wenn genug Leute die FF’s lesen könnte das in Extremfällen sogar ein schlechtes Licht auf die Karriere der betreffenden Person werfen. Das ist so ein Ding wie in der Schule. Einer verbreitet ein Gerücht über jemanden und es wird weitererzählt. Wenn genug Leute so blöd sind es zu glauben, egal, wie banal es ist, dann ist der Ruf der Person – egal ob es wahr ist oder nicht – schonmal geschädigt.

    Ich finde man sollte das wirklich respektieren. Die Personen scheinen zwar unecht, da wir sie nur aus dem Fernsehn/Filme/Internet und sonstiges kennen, aber sie leben und haben auch Gefühle.

    Und ich habe noch eine Frage an sevil:
    Selbst wenn es nur das Image ist, das Bild & Co. verbreiten, würdest du wollen, dass, nur weil einige das denken, wildfremde Personen banale und teilweise geschmacklose Dinge über dich schreiben? Ist es nicht genug, dass man anderweitig in der Öffentlichkeit kritisiert wird?
    Also ich finde nicht, dass Noctifer in irgendeiner weise unrecht hat – zumal die Stars und Autoren selbst den Wunsch geäußert haben…

    Liebe Gruesse,
    Blue Feather

  6. Freut mich, dass es diese Liste nun gibt, macht das ganze transparenter.
    Ich denke, als Rechteinhaber, Erfinder oder als der “Protagonist” selbst hat man durchaus das Recht zu sagen, wann Schluss ist. Als es vor kurzem diese Sperraktion im Sportbereich gab ist mir auch zum ersten Mal bewusst geworden, dass Autoren von Fanfictions über Reale Personen (mich eingeschlossen) auch gerne mal ihr Gewissen total in eine Seitenablage wegschieben und gar nicht darüber nachdenken, wie man sich selbst wohl fühlen würde wenn man in eine solche Handlung gesteckt werden würde.
    Fanfictions sind immer schon eine grenzwertige Sache gewesen, und statt sich über die wirklich wenigen Leute aufzuregen, die dem ganzen eine Grenze setzen (was man als wahrer Fan einer Sache/Person sowieso nicht tun sollte, sondern man sollte Akzeptanz zeigen), sollte man sich freuen, dass es zum Beispiel auch Autoren gibt, die das Geschreibsel über ihre Werke akzeptieren oder sogar halbwegs mit Wohlwollen zu betrachten versuchen.

    • Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mich als reale Person über Fanfiction, die über mich schreibt, und zwar EGAL was, total amüsieren, vielleicht sogar freuen würde! Mein Gott, wie humorlos sind manche Leute, die Fiction mit Wahrheit verwechseln! Aber auch das muss man natürlich akzeptieren, wenngleich kopfschüttelnd. Ich denk mir, das muss doch jeder ERKENNEN, dass das FIKTION ist, Gedanken, Phantasien, Träume, Wünsche! Wer das nicht unterscheiden kann, der hat schon ein wenig Probleme mit seinem Selbst! Leider schreibt man über mich sehr selten Fanfiction (ist aber schon passiert, ich fand’s göttlich!), ich würd sogar dazu ermuntern, es ist doch witzig!

      Was Autoren angeht, so gibt es ebenfalls kein größeres Kompliment als Fanfiction. Dem Autor wiederum zu unterstellen, er schreibe Fanfiction ab, ist doch lächerlich, na UND WENN SCHON? Die Gedanken sind frei! Nein, ich geh sogar ein Stück weiter: Es sind in Südamerika UND Ägypten zeitgleich Pyramiden gebaut worden, hat da auch wer vom anderen abgeguckt? Rupert Sheldrake lesen! Könnt’ so manchem Paranoiker ein wenig helfen.

      Ich schreib weiterhin, so lang ich darf – und wenn nicht mehr, dann eben nicht mehr, dann werd ich auch weiter leben ohne suizidale Gedanken. Find es schön, dass es Ff.de gibt – so lange es geht.

  7. Ich kann die Autoren und Stars sehr gut verstehen. Insbesondere wenn es um >>reale Personen<< geht, finde ich es sehr schwierig irgendwelche Fanfiktions zu schreiben. Wer von uns kennt diese Stars den wirklich so gut, dass er die Charaktere nicht in irgendeiner Form verfälscht.

    Sicher es sind nur Fan-Geschichten, jedoch sollte jeder einmal überlegen wie er es selbst fände. Mal angenommen ein Unbekannter nimmt sich ein Telefonbuch zur Hand, tippt auf eine Person … sieht von dieser die Adresse, sucht am Besten über Google noch einmal nach dieser Person oder allgemein nach dem Haus (welches u.U. nicht verpixelt ist) und schreibt dann über diese Person ohne einem selbst zu kennen eine Geschichte.

    Ist diese Geschichte dann wirklich besser als ein Gerücht? Meiner Meinung nach nicht. Jeder hat Gefühle die damit sehr leicht verletzt werden können. Insbesondere da einem u.U. negative Charaktereigenschaften zugeschrieben werden oder Handlungen angedichtet werden. Die dieser sehr wahrscheinlich nicht in dieser Form tun würde.

    Meiner Meinung nach dürften die Protagonisten den jeweiligen Stars eher nur vom Namen oder / und Aussehen ähnlich sein. Jedoch bezweifle ich, dass es sonst wirklich viel mehr Ähnlichkeiten zu eben diesen Realen Personen gibt. Da liegt wohl auch oft der Vorteil darin, dass die jeweilige Person eben nun einmal vom Aussehen und Grunddaten her (Name, Wohnort, Werke) her bekannt ist.

    Sicher kann man ähnliches auch zu sämtlichen Fandoms unter den Fanfiktions sagen. Insbesondere da es genügend Fandoms gibt in welchen die handelnden Charakteren OOC sind. Oft entwickeln sich aus den Ursprungscharakteren ganz eigene Charaktere, die vielleicht nur noch den Namen der in der Vorlage vorhandenen Person besitzen. Wenn nicht gar nur noch die Vergangenheit / Zukunft dieser Person. Oder es wird einfach nur noch die Umgebung des Autors genutzt, in der man seine eigenen Original Charaktere einsetzt.

    Letzteres finde ich dabei jedoch fast schon besser als manche Verhunzung von Charakteren.
    Sicher es gibt auch einige sehr gute Fanfiktions, in welchen sogar der Chara OOC ist, und sei es nur aufgrund von Zwangs-Verschwulung oder ähnlichen. Sorry, aber oft – wage ich zu behaupten -, dass dies wohl mit einer der größten OOC – Gründe ist.

    Das es Autoren gibt, die eben diese Geschichten nicht sehen / lesen oder gar existent wissen wollen. Glaube ich gern. Hier sollte jeder Fanfiktion-Autor daran denken, dass sich die richtigen Autoren / Zeichner etc. sich sehr viel Mühe geben ihren Charakteren Leben einzuhauen. Genau genommen, dass Leben, welches die Fanfiktion-Autoren zu ihren Ideen bringt. Ebenso wie die Orte, welche sich die richtigen Autoren zu den Geschichten überlegen.

    Auch ich überlege mir gern eine Fortsetzung zu manchen Büchern und Geschichten die ich lese. Ja, selbst zu mancher Fanfiktion, die ich persönlich als sehr gut umgesetzt empfinde. Dennoch sollte jeder Fanfiktion Autor wirklich überlegen, bevor er seine Fanfiktion online veröffentlicht, ob wirklich jeder Fanfiktion auch dazu geeignet ist. Nicht da der Fanfiktion u.U. nicht gut ist oder ähnlichem, sondern eher von der Sicht aus, ob die Charaktere nicht einfach noch einmal umgearbeitet oder umbenannt werden sollten, da sie selbst zwar noch in der Welt des jeweiligen Originals spielen, jedoch ansonsten bereits so weit OOC sind, dass es besser wäre sie als eigenständige Charaktere spielen zu lassen.

    • diana gabaldon hatte da mal in einem interview gesagt, dass man ja mit der idee einer fanfiktioon anfangen kann, aber vor dem online sezten die namen ändern sollte. dann wir aus der fanfiktion ein original auf das man noch viel stolzer sein kann

      • Das ist ja auch der Hintergrund dabei. Denn viele Fanfiktions wären auch eigenständige Originale, wenn manchmal nur die Namen verändert würde.

        Oft haben manche Schreiber- glauibe ich mal – jedoch eher die Sorge, dass ihre Geschichte gar nicht so gut ist. Obwohl dies gar nicht stimmt.

  8. das kinder grausam sind erfahren wir schon alle in der schule. nirgends wird man so viel gehänselt, geärgert, gemoppt und für ein leben geschädigt, wie da.

    kindern fehlt das rechtsempfinden und die möglichkeit sich in andere hinein zu versetzen um zu verstehen was sie mit ihren witzen, kommentaren, geschichten anrichten und wer sehr es weh tun kann.

    mich wundert daher nicht, dass hier viele “autoren” nicht verstehen, warum der star ihrer geschichten nicht sonderlich begeistert ist.

    • Stimmt irgendwo, aber dies liegt nicht nur an den Kindern, sondern insgesamt an der Erziehung. Oder besser der Erziehung und dem Verständnis für eben betroffene Opfer. Auch Erwachsene verbreiten ihre Geschichten über einen, wodurch später u.U. selbst im Job noch gemobbt wird. Denn es gibt genügend Menschen die manchen Gerüchten / Geschichten glauben schenken und es für bare Münze nehmen.

      Ich glaub die die es verstehen, sind endweder die Personen die selbst bereits Opfer von Unwahrheiten/Gerüchten wurden oder einfach nur genügend Verständnis und Respekt für eben diese Stars aufbringen können.

  9. Halli hallo
    Ich finde da hast du vollkommen Recht. Wenn einem grausamkeiten angedichtet werden und die Leute das nicht mal mehr löschen wollen macht man sich als Idol sicher so seine Gedanken, also nach dem Motto: Was stelle ich eigendlich für die Fans dar? Spiele ich diese oder jene Rolle ZU überzeugend, sodass man das auch auf meine eigene Person zurückführt?
    All so etwas ist meiner Meinung nach absolut nicht nbötig und, sollte der Autor sich weigern seine verletzende Geschichte zu löschen, unfair und unangebracht der verletzten Person gegenüber.

    Leider denken da ja einige anders drüber … Schade eigendlich, weil man ja zunächst denkt, dass man auf solchen Seiten wie ff.de mit Kreativen MENSCHEN und nicht mit Kreativen MONSTERn zusammenkommt.

    In diesem Sinne: Gute Arbeit, mit deinem Blockeintrag meine ich, mal wieder!
    LG

  10. Ich denke, die Liste ist nicht ganz… einfach zu finden. ganz im ernst. Ich hätte das jetzt wirklich überlesen- zum Glück betriffts mich bisher nicht, soweit ich weiß. Aber es wäre besser, wenn die Liste direkt über die Startseite einzusehen wäre, und nicht erst über drei Klicks.

    Aber die liste ist auch unvollständig; Anne Rice zum Besipiel möchte auch definitiv keine Fanfics zu ihren Werken (Quelle: ff.net)

    Am Blogeintrag habe ich ansonsten nichts auszusetzen, für mich ist es irgendwie klar, dass wenn der Besitzer es nicht will, dass man nix eigenes veröfentlichen sollte zu seinen Werken…

    LG

  11. Ich denke, die Liste ist nicht ganz… einfach zu finden. ganz im ernst. [...] Aber es wäre besser, wenn die Liste direkt über die Startseite einzusehen wäre, und nicht erst über drei Klicks.

    Sie ist nicht schwieriger zu finden als alles, was die Richtlinien und Regeln angeht. ;) Und zudem sollte sich jeder User oder jede Userin, bevor er oder sie eine Geschichte online stellt, die Mühe machen und den Text lesen, den er bestätigen muss, um überhaupt erst in Startmaske seiner neuen Geschichte zu kommen. In diesem Text sind ausreichend Links, die direkt zu den Richtlinien und Regeln führen.

    • Ich glaube ChaosAngel2 meinte damit, dass sie unter Umständen vor dem Schreiben einer Fanfiktion gern einsehen würde, was erlaubt ist und was möglicherweise gespehrt wird im Bezug auf dem Fandom.

      Besser wäre dafür Beispielsweise: Index / Forum / Hilfe / Support / Richtlinien

      Momentan kommt man nur über Hilfe dahin bzw. über Story-Posten und anhand dem Text mit dem aktuellen Regelungen. (Was auch alles andere als verkehrt ist ^^)

      • Das ist mir schon klar, doch den gesamten Lex musst du bereits bei deiner Registrierung lesen und akzeptieren. Vor Geschichte-Posten ist dieser Hinweis lediglich noch einmal eine Erinnerung. ;)

        • Das Problem ist, dass man die Richtlinien & Verbote wohl selten mehrfach liest. (mal davon ab, dass einige sie *überhaupt* nicht lesen …)
          Ich habe die Regeln zu meiner Anfangszeit einmal gründlich durchgelesen, für Okay befunden, und seitdem nie wieder angesehen. Diese “FF nicht erwünscht”-Liste gab es zu der Zeit mWn noch nicht. Da sich diese ja auch immer mal ändern kann, wäre es vielleicht taktisch sinnvoll, sie irgendwo zu platzieren, wo sie besser ins Auge fällt.
          Andererseits weiß ich nun auch nicht, wie oft ihr Arbeiten deshalb sperren müsst, in wie weit das also überhaupt nötig wäre.
          Aber da schon der Sache schon ein Blogbeitrag gewidmet wird, klingt es, als würde das Problem häufiger auftauchen. Dem könnte man *vielleicht* mit einer auffälligeren “Don’t-Liste” entgegenwirken.

          LG

          • Dem stimme ich zu.
            Sicher liest man besonders bei der Registrierung die Regeln durch. Schließlich will man für gewöhnlich in keiner Community gleich negativ auffallen.

            Wenn ich jedoch daran denke, dass ich nun fast über 3 Jahre bereits hier registriert bin, lese ich dennoch nicht jeden Tag / jede Woche die Regeln. Sicher man überfliegt sie, wenn man einen neuen Fanfiktion reinstellt. Aber ansonsten gucke ich wenn überhaupt nur dann noch einmal genau darüber, wenn im Blog eine Notiz bezüglich von Änderungen drin steht.

            Auch wenn manches eigentlich selbsterklärend ist (sollte es normalerweise fast schon) und ich entsprechend der Liste zu keinem Fandom schreibe, der bisher abgelehnt wird. So sehe ich mir die Regeln doch sehr selten an.

            Ein entweder gleich nach dem einloggen direkt Sichtbares Info-Feld kann man einen jedoch eher mal dazu bewegen, noch einen Blick über eventuelle Regelungsänderungen bzw. Erweiterungen der “verbotenen Fandoms” – Liste zu werfen.

            Der Weg üb die Hilfe, ist nicht für jeden selbst erklären. ^o^
            Schließlich suche ich selbst keine Hilfe, wenn ich mich über Richtlinien erkundigen will. Hilfe verwende ich meistens, wenn ich nicht sicher bin, wo ich klicken muss oder irgendwo neu bin.

          • Wie schon erwähnt: Bei Neuerungen oder Änderungen wird via News oder über den Blog darüber informiert. Dazu ist der Blog ja in groben Zügen da.
            Infos gibt es auch über Twitter – da werden die News getweetet, Blogeinträge verlinkt und Kategorieupdates aufgelistet.

          • Die Liste ist neu – erst seit gestern integriert – deshalb der Blogbeitrag :) Wenn neue Fandoms hinzugefügt werden – was ich nicht hoffe – dann steht das entweder in den News, oder es schreibt jemand von uns einen Blogbeitrag und macht darauf aufmerksam.
            Allgemein bei den Regelungen kann man sich sicher sein, dass bei Veränderungen informiert wird. Entweder über die News, oder über den Blog.

    • Ich empfinde es als etwas umständlich erst über Hilfe zu gehen (mal abgesehen davon dass ich “Regeln” nicht unbedingt dort suchen würde…)

      Und ich bin ehrlich, ich lese den Text den man bestätigen muss, nicht JEDESMAL.
      Ich poste seit drei Jahren hier auf der Seite, und das nicht gerade selten.

      Wie gesagt, ich schreibe ohnehin nur zu einem Fandom- wenn dieses verboten werden sollte, werde ich es schon mitbekommen, mir geht es nur darum, dass ich es übersichtlicher fände, wenn auf der Startseite direkt ein Link wäre, und man nicht erst- Hilfe- Regeln und Richtlinien- Link zu verbotenen Fandoms klicken müsste…

      Dass es nicht schwieriger zu finden ist als die anderen Richtlinien- stimmt. Leider. Weil auch die meiner Meinung nach nicht unter “Hilfe” gehören sondern eben da in der Auflistung “Hilfe”, “Support” usw einen eigenen Button verdient hätten…

      der Einfachheit halber.

      Mehr nicht…

  12. “und wenn nicht, um ihren Idolen zuliebe handeln,”

    Man sollte hier nicht aus versehen anstatt Idolen Idioten lesen…

  13. Nachvollziehbar ist es sicher. Ich schreibe generell keine RPF, entsprechend habe ich zumindest bei den Stars kein Problem – und glücklicherweise schreibe ich auch so gut wie nie in Fandoms wo Autoren sich skeptisch über Fanfictions äußern. Ich weiß, dass Rowling persönlich keine FFs mag und das respektiere ich. Bei Marion Zimmer Bradley war ich da immer zwiespältig, weil sie FFs dann doch gern für sich genutzt hat… bei anderen weiß ich, dass die Agenturen keine FFs mögen, während die Autoren eventuell nix gegen hätten. In dem Fall würde ich persönlich das Wagnis eingehen (vor allem, da ich meistens auf deutsch schreibe, meine Fandoms meistens aber englisch sind…). Kann man aber nicht jedem sagen…

    Eine Liste der “grünen”, “gelben”(Agentur is knurrig, Autoren sind aber dafür – oder andere möglichkeit – Autoren haben gegen die schiere masse kapituliert) und “roten” Fandoms wäre ganz gut.
    Ich meine, das Verbot wird uns eh maximal vom Posten abhalten, aber nicht vom Schreiben (sehen wir der Tatsache ins Auge. Vom Gedanken haben lässt sich nun mal niemand abhalten.). Und wer immer noch versessen drauf ist, sein Zeug unter die Leute zu bringen, soll sich eine passwortgeschützte Webseite mitsamt ausgesuchter Community aufbauen. Solche senken die Chancen eines zufälligen Drüberstolperns erheblich – um nicht zu sagen auf null

    • O.o Okay, also das Rowling selbst die FFs nicht so mag, wusste ich bisher noch nicht.
      Aber gut … wenn man sich da manche Ffs ansieht, sollte es vielleicht nicht wundern. ^^°

      Dennoch gehe ich mal die Hoffnung ein, dass HarryPotter nie zu den “verbotenen Fandoms” gehören wird. Ist er doch wenn ichs richtig überblicke, einer der größten. Auch wenn sehr viele OOC sind, inklusive Zwangsverschwulungen.

      Gegen andere Paarings würde ich selbst gar nicht mal was sagen. ^^° (Hermine x Harry, anstatt Ginny x Harry) Jedenfalls sofern es anhand der Charaentwicklung nachvollziehbar ist. ^^

      Einer solchen Liste, würde ich aber auch gern zustimmen.
      Wobei … ich glaub die meisten Agenturen dürften gegenüber Ffs knurrig eingestellt sein. XD
      Selbst wenn manchmal genau diese dafür sorgen, dass neue Leser nachdem sie eine Ffs u.U. super fanden sich auch für das Original interessieren. (Okay, hatte ich selbst noch nicht, da ich nur aus den Ecken Ffs Lese, wo ichs Original kenne und mich Ffs interessieren. ^^° Aber es ist ja nicht jeder wie ich. Bei Filmen überleg ichs mir manchmal, ob ichs Buch dazu noch haben will, wenn der Film gut ist)

      • Eine solche Liste wird es bei uns nicht geben, nur die Liste der verbotenen Fandoms. Welcher Autor wie zu Fanfics steht, kann im Netz recherchiert werden, aber solange die Fandoms nicht explizit verboten sind – und das aus erster, zuverlässiger Quelle bestätigt wurde (was nicht Wikipedia u.ä. ist) – , sondern nur der Autor “Fanfics halt skeptisch sieht” oder “na ja, manche halt gut findet”, ist das für FF.de nicht von Belang.

    • Wir führen nur eine Verbotsliste – wie Autoren oder Agenturen dazu stehen, das müssten die Fanfiktion-Autoren selbst recherchieren.

  14. Moin!

    Ich bin mal dezent der Meinung, dass den Wünschen seiner “Idole” oder “Stars” in jedem Fall was Fanfiktion angeht entsprochen werden sollte. Zumindest, was die Öffentlichkeit angeht. Hier auf ff.de ist alles von jedem einsehbar – auch AVL, wenn es denn nur spät genug ist. Das Schreiben an sich über gewisse Leute werden wohl die wenigsten einstellen – die Gedanken sind schließlich frei. Allerdings ist es etwas anderes, diese Geschichten dann einem kleinen Kreis zugänglich zu machen – sei es per E-Mail, per yahoo, oder auch via Livejournal.

    Man sollte sich auch bewusst machen, über wen man schreibt und was.

    Das Argument “ist doch nur Fanfic” ist so was von abgedroschen und kommt, meiner Meinung nach, von Leuten, die im realen Leben nicht wissen, wie sie sich ihre Streicheleinheiten abholen können. Natürlich steckt man viel Zeit und Herzblut in Geschichten – zumindest ist das bei mir so. Aber man sollte sich wirklich einfach mal hinsetzen und sich überlegen, was man selbst akzeptieren würde. Will ich mich selbst in einer Geschichte wieder finden, in der ich ein Verhältnis mit meinem Bruder habe? Möchte ich des Mordes, der Vergewaltigung, des Drogenmissbrauchs etc.pp bezichtigt werden?

    Ich glaube, das möchte niemand. Da kann man dann auch schnell draus schließen, was einem zugetraut wird. Da hilft auch das Argument nicht mehr, dass man sich nur die Gesichter der Leute ausgeliehen hat. Man traut der Person in dem Sinne trotzdem eine Straftat zu.

    Manchmal habe ich wirklich das Gefühl, dass die Schreiberlinge keinen Unterschied mehr machen zwischen realen und fiktiven Personen, und wenn ich mir so ansehe, was im HP Fandom teilweise geschrieben wird … Alter Falter.

    In irgendeiner Form von den Leuten eine Rechtfertigung zu verlangen, warum der/diejenige nun keine Geschichen über seine/ihre Werke oder über sich selbst lesen will? Kleinkindverhalten. Trotzphase. Mit dem Fuß aufstampfen, und kreischen »ich will aber!«. Was Anderes ist das doch nicht.

    Alles Liebe,

    Die Drude

  15. wenn ich das schon lese “Autoren & Stars” die sch… kein grad wärmer.
    natürlich ist es ein fehler die zu featuren.
    original content ist das stichwort.
    trotzdem soll jeder machen, veröffentlichen, durch den kakau ziehen so viel er will. mit jedem einzelnen charakter.
    es gibt die offizielle und die inoffizielle linie, fertig.

  16. Ich finde es ganz in Ordnung, dass es die Liste “Verbote und Einschränkungen” gibt.
    Man muss die Wünsche derer respektieren, über die man schreibt.
    Manche vergessen einfach, dass das für die Betroffenen nicht immer sehr angenehm ist, wenn sie Dinge über sich erfahren, die einfach nicht stimmen. Über manches sieht man vielleicht noch mit einem Lächeln hinweg, über anderes hingegen ärgert man sich oder ist einfach nur schockiert.
    Ich für meine Person verstehe einfach nicht, wie man Geschichten über Inzest, Vergewaltigung, Gewalt oder dergleichen schreiben kann und aus diesem Grund lese ich solche auch nicht.
    Zwar bin auch ich schon über manch eine gestolpert, in der ein wenig Gewalt vorkommt, aber nicht die ganze Zeit über, auch wenn ich diese zwar noch gespeichert, aber schon lange nicht mehr gelesen habe.
    Sollte vielleicht mal wieder ausmisten…

    Lg Yunale

  17. Ich kann es total nachvollziehen, wenn schauspieler keine ffs über sich lesen wollen, bzw stars.
    Aber Buchautoren? Das kann ich nicht nachvollziehen.
    Wenn ich jemals ein Buch veröffentlichen sollte, dann werde ich hinten rein schreiben, dass alle chars zum ff schreiben missbraucht werden soll. Ich würde sie alle lesen. Denn ich fände es total interessant was meine leser aus meiner idee machen, welche pairings sich andeuten oder auf welch absurden fortsetzungen sie gekommen sind.
    Klar, dran halten soll sich dann bitte auch jeder, ist ja geschütztes material, aber es als pervers usw zu betiteln, nein das ist keine achtung vor dem leser und damit vor dem kunden. Wo wärn die autoren denn jetzt ohne leser?

  18. Eine kleine Ergänzung noch: Lynn Flewelling, Autorin der Schattengilde (Nightrunner) möchte auch keine Fanfictions über ihre Werke.
    Sie ist zum einen unsicher, was das Urheberrecht angeht, zum anderen hat sie wohl Angst vor dem, was die Fans mit ihren Charakteren veranstalten.

    Um mich mal allgemein zu äußern: Wir haben einige Geschichten löschen oder umarbeiten müssen, weil Personen drin vorkamen, die das nicht wollten. Aber im Grunde ist das Schreiben von Fanfictions, besonders von RPS, sowieso eine Grauzone, und da kann man halt mal nen “So geht das nicht, Stopp hier” vorgesetzt bekommen.

    • Hallo Silberchen,
      auf “HörenSagen” sperrt die Administrative keine Fandoms – da bräuchte man schon eine direkte Quelle, um den Fandom zu verbieten. Zudem haben wir keine eigene “Schattengilde”-Kategorie.

      • http://www.fantasy-news.com/2008/02/24/interview-with-lynn-flewelling-english-version/

        “The only bad experience I’ve had so far was in one newsgroup devoted to my work. That was about the time that the first fan fictions based on my work came out. At that time it was quite unusual for books to be used. My agent and editor had not been faced with that before, and weren’t quite sure what to make of it.

        I had never heard of fan fiction at that point, much less slash or yaoi, and wasn’t quite sure how I felt about it, either. But then several other authors advised me to not allow it and then my publisher told me that Bantam’s lawyers believed that if I gave permission for fan fiction, I could lose my copyright to my own characters and world! Since that is my livelihood and my passion, it was a very scary thought! So at that point I was very anti-fan fiction, and that’s the reason why.” Zitatende.

        • Danke, ChaosAngel2
          @Noctifer: Ich fänd es fair, dieses Fandome mit in die Liste der “verbotenen Fandomes” aufzunehmen, damit nicht nachher jemand ein tolles, superlanges Werk schreibt, das dann hier nicht veröffentlicht werden darf.

        • Wie bereits erwähnt: Bitte die Administration darüber benachrichtigen bzw. das mit den Bossen abklären.

          Bei allgemeinen Fragen oder Problemen wende dich bitte an:
          support@fanfiktion.de

          Als Operator kann ich nicht darüber entscheiden.

  19. Anne Rice auf ihrer offziellen Homepage: http://www.annerice.com/readerinteraction-messagestofans.html

    IMPORTANT MESSAGE FROM ANNE ON “FAN FICTION”
    Anne has posted the following message regarding fan fiction: “I do not allow fan fiction. The characters are copyrighted. It upsets me terribly to even think about fan fiction with my characters. I advise my readers to write your own original stories with your own characters. It is absolutely essential that you respect my wishes.”

  20. Salü Mittänand (Hallo Mitteinander)

    Ich habe den Blogbeitrag und die Verschiedenen Kommentare mit grossem Interesse gelesen, schade dass die Liste mit den Verbotenen Fandoms nicht gut sichtbar auf der Startseite ist. Diese Liste habe ich nämlich noch nie gesehen, und das obwohl ich die Hilfeseiten gelehsen habe. Wenn die Verbotenen Fandoms auf der Startseite aufgelistet wären, würde sie jeder Autor sehen, ausserdem würden auch andere Autoren die Fanfiktion verbieten oder zumindest nicht mögen schneller durch die Nutzer von FF.de gemeldet

    Mit wintärlichä Grüäss us am Kanton Schwyz (Mit winterlichen Grüssen aus dem Kanton Schwyz)

    Schwyzer

  21. Ich finde es eigentlich selbstverständlich, dass man beim veröffentlichen seiner Fanfiction, darauf achtet keine deutlichen Verbote zu ignorieren. Klar ist es doof, wenn man jetzt eine Zeit später, die Geschichte rausnehmen muss, aber Du hast schön geschrieben, das man sich mal in die “Geschädigten” hineinversetzen sollte, bevor man meckert, und ich finde es schade, dass viele das anscheinend nicht können.

  22. nach 2 wochen endlich on….das ist gut… ;)

  23. Ich denke, dass besonders reale Personen nicht Gegenstand von FF sein sollten. Wenn ich so ein bisschen herum schmökere, werden doch die Charaktere sehr verändert. Was für eine fiktive Person noch hinnehmbar ist, könnte bei einer realen als Rufmord ausgelegt werden.

  24. Zustimmung von meiner Seite.
    Ich frage mich ja letztendlich ohnehin, warum RPFs erlaubt sind, weil sie meiner Meinung nach Eingriffe in die Persönlichkeitsrechte der Stars darstellen, auch wenn “nur ein Image” von ihnen verwendet wird. Letztendlich sind das irgendwo nur fiktive Figuren, weil man die Personen dahinter nicht kennt, aber es schwingt dennoch folgende Aussage mal mehr, mal weniger unterschwellig mit: “Das da ist der Star X und wir finden es toll, wenn in dieser Fanfic dargestellt wird, wie er dieses, jenes und sonstewas tut.” bzw. “Das da ist der Star X und wir finden es toll, wenn in dieser Fanfic dargestellt wird, wie dieses, jenes und sonstewas mit ihm angestellt wird.”
    Und natürlich: das ist nur Fiktion. Die meisten Leute wissen sehr wohl, dass es in der Realität anders aussieht. ABER: Indem man Fanfiction schreibt oder diese konsumiert und kommentiert (womöglich noch mit einem “Sabba! Goil!!!”) schwingt dabei eben doch mit: Wir finden die Idee toll, wenn es anders wäre.

    Und im Extremfall heißt das dann:
    “Wir fänden es toll, wenn Fußballer A und Fußballer B schwul und ein Paar wären.”
    “Wir fänden es toll, wenn Schauspieler C ein irrer Massenmörder wäre.”
    “Wir fänden es toll, wenn Sänger D von einem Irren/einem Bekannten/einem anderen Sänger vergewaltigt und verstümmelt werden würde.”
    Und sei es nur wegen des Dramas, das daraus entsteht.

    Und in diesem Gedankengut, dass da eben mitschwingt, sehe ich durchaus Gefahren.
    1. Das zumindest ein Teil der Fans, die solche Fanfics konsumieren, tatsächlich nicht in der Lage sind, Fiktion und Realität ordentlich zu trennen. Gerade bei “harmloseren” Inhalten wie der Sexualität der Person, die durch die Fans selbst als positiv empfunden werden – aber nicht unbedingt auch durch den Star und seine Umgebung.
    2. (Und das empfinde ich als noch bedeutender) Welchen schlechten Eindruck die Fans ihrem Idol gegenüber durch diese Fanfics vermitteln. Letztendlich würde ich mich (zumindest bei den richtig derben Sachen, die weder niedlich noch lustig sind) auch fragen: “Die finden das toll, was ich in dieser Geschichte tue bzw. was mit mir angestellt wird? Wie krank ist das denn?”

    Sicher, einige können diesen Gedanken mit Humor nehmen. Andere nicht. Und das sollte respektiert werden.

    Dessen sollte man sich schlicht bewusst sein, wenn man sich dafür entscheidet, RPFs zu schreiben. Und in dem Zusammenhang empfinde ich es als erschreckend, wie sorglos, naiv, blauäugig und teilweise auch egoistisch zuweilen mit diesem Thema umgesprungen wird.
    Empfinde ich auch als noch schlimmer, als diverse Klatschblätter (und deren Konsumenten), die sich am Privatleben anderer Menschen ergötzen…

    Was Fanfics zu bestehenden Serien anbelangt:
    Letztendlich gibt es das Urheberrecht. Das heißt, zunächst einmal hat allein der Autor das Recht, zu bestimmten, was mit seinem Werk geschieht, wo es veröffentlicht wird und wer damit arbeiten darf. (Auch wenn er dieses Recht z.B. an Verläge zu Teilen abtreten kann und das auch tut.)
    Und das besagt eben auch: Solang man nicht die Erlaubnis hat, das Werk vom jeweiligen Künstler zu verwerten, darf man es auch nicht verwerten. Das gilt auch für Fanfics. Man ist also, eigentlich und im Prinzip, erst einmal illegal.
    Dass Fanfictions von vielen Autoren geduldet werden, steht auf einem anderen Blatt. Und es ist sicherlich toll, dass so viele Autoren es dulden. Aber: Es ist keine Selbstverständlichkeit, also sollte man es auch nicht als solche betrachten.
    Und wenn ein Autor keine Fanfics wünscht – dann hat man sich daran gottverdammtnochmal einfach zu halten. Allein schon, weil sonst der Autor auf die Idee kommen könnte, seine Rechte, die ihm vom Gesetzgeber aus zugesichert werden, durchzusetzen.

    Zudem wage ich die Behauptung aufzustellen, dass es nur für die wenigsten Autoren ein Kompliment ist, wenn zu seinem Werk Fanfics geschrieben werden, die letztendlich total OoC sind, wilde Sexorgien, Vergewaltigungen, Missbrauch und Inzest thematisieren, ohne dabei angemessen mit dem Thema umzugehen, und das ganze oftmals noch in einer Darstellung geschieht, die sämtlichen Rechtschreib- und Grammatikregeln sowie gutem Stil spottet.

    • Das unterschreibe ich jetzt mal alles komplett so. ;-)

    • RPFs sind definitiv eine schwierige Geschichte.

      ABER:
      Gerade wenn explizit getrennt wird, ob es sich um ein Fandom über RP handelt (und das ist hier ja der Fall), dann entscheidet sich der Leser ja BEWUSST dafür, genau das lesen zu wollen.

      Verstehst du den Punkt? Jeder kann selbst entscheiden.
      Ich habe auch schon kleinere Seiten erlebt, wo man FFs zu (in dem Fall) HDR lesen konnte und dann mittendrin welche über die Schauspieler waren – ohne Abtrennung. Das ist wirklich doof, gerade wenn man noch jünger ist (ich war damals 13) und da noch nicht ganz so trennen kann.

      Selbstverständlich sind RPFs eine Grauzone.
      Wenn sie explizit als Solche ausgeschrieben ist, find ich das okay. Sonst wärs nicht okay – und ich auch nicht Mitglied hier.

      Bist du der Meinung, man sollte RPFs ganz streichen?

  25. Jetzt muss ich auch mal was da lassen. Klar ich kann manche Stars schon verstehen. Mir würde es auch nicht gefallen bestimmte Dinge über mich zu lesen. Aber gleich alles zu sperren finde ich heftig. In einigen Storys werde manche Charaktere nur ganz am Rande erwähnt und trotzdem wurden die Storys gespeert weil die Personen durch andere ersetzt werden mussten.

    Auf der anderen Seite, und da kann ich jeden Autor verstehen wieso kommen die damit erst jetzt?? Manche Storys sind schon seid Jahren gepostet und erst jetzt wird sich beschwert. Etwas spät!! Außerdem haben manche Storys eine absolute Länge und beliebtheit erreicht..Durch viel Fleiß der Autoren…Ich kann verstehen das manche sauer sind, immerhin ist das viel arbeit.

    Ich hab mich echt erschrocken und dachte schon: was stimmt den jetzt nicht mehr hier, als plötzlich so viele FF’s gesperrt waren.

    Dann müssten mal viel mehr Storys dicht machen, weil es viele Bücher gibt die ihr in FF’s zerrissen werden und die Figuren anderweitig verwendet werden. Oder die Story in einer Abgewandelten Form wieder gegeben wird.

    Ich bin mal gespannt wie viele Stars und Sternchen sich hier noch beschweren..

    Aber das hier heißt ja nicht umsonst Fiktion!!! Das haben so einige anscheinend auch nicht so ganz verstanden. Wenn die Story hier nicht mehr gepostet werden können, werden Fans einen anderen weg finden. Da können die Stars nichts gegen tun. Sie können es auf öffentlichen Seiten verbieten. Aber auch manche Sachen haben auch sie keinen Einfluss.

    So das war es von mir.
    Lg Leah

    • >Warum kommen die erst jetzt?Aber das hier heißt ja nicht umsonst Fiktion!!! Das haben so einige anscheinend auch nicht so ganz verstanden. Wenn die Story hier nicht mehr gepostet werden können, werden Fans einen anderen weg finden. Da können die Stars nichts gegen tun. Sie können es auf öffentlichen Seiten verbieten. Aber auch manche Sachen haben auch sie keinen Einfluss.<

      Im stillen Kämmerlein kann ja jeder machen, was er will. Ich hab weiter oben schon geschrieben, die meisten von uns haben wahrscheinlich mal irgendwas mit einem Star zusammenphantasiert. Das ist normal und nichts Schlimmes. Aber muss man es deswegen veröffentlichen?

  26. Ach ja noch eine Anmerkung!! Es sind jetzt viele Storys dicht gemacht worden, die eigentlich vom Inhalt absolut in Ordnung waren..Also kein Mord, keine Drogen, etc drinne vorkamen. Wie gesagt. Viele nicht alle!!! Gilt zumindest für die die ich so gelesen hab bis lang..Man sollte dann enige Dinge vielleicht etwas umschreiben, wenn es wirklich zu heftig sein sollte..Vergewaltigung sollte man ganz rausschreiben etc..Also dann die Storys lieber noch etwas mehr zensieren..Dann würde ich als Star da eher drüber hinweg sehen können!! Wenn ich nicht als totales Monster dargestellt werden würde, sondern als Mensch aus Fleisch und Blut, mit Gefühlen..Den klar kratzt es am Ego der Stars und Sternchen wenn bestimmte Dinge geschrieben werden.

    Aber man sollte hier trennen zwischen absoluten Schwachsinn und Horror szenarien und einer Guten Story..

    Oben hab ich noch gelesen, da wurde bemängelt das AVL ab einer bestimmte Uhrzeit ohne hin so einsehbar sein. Vllt solltet ihr das mal ändern.. Und ja ich weiß. Helge und Marc schreiben..Admin Sache!!

    So jetzt ist endgültig schluss..
    Leah

    • Aber Leah, das ist keine Frage des AVLs oder reine Willkür seitens der Administration.
      Der Überbringer schlechter Kunde ist immer arm dran und leider nimmt der eine oder andere es der Administration übel, dass sie die böse Nachricht überbracht hat. Tatsache ist: Es ist nicht daran zu rühren! Und bevor Marc oder Helge Ärger mit der höheren Instanz bekommen, dann lieber handeln.

      Dröseln wir doch das Ganze mal von der Seite des Betroffenen auf:
      Ein Sportler erfährt, dass es Geschichten von Fans über ihn gibt. Er fühlt sich geschmeichelt, wird neugierig und liest. Internet macht es ja möglich. Bei der ersten Geschichte, in der sich sein literarisches Ich mit seinem literarischen Trainer vergnügen muss, mag ihn noch amüsieren, weil die Sache so absurd ist. Die zweite, in der er der devote Part ist und sein strenger Kapitän oder Fitnesscoach den dominanten Part übernimmt, irritiert ihn vielleicht schon, denn sein Fitnesscoach ist vielleicht verheiratet, sanft wie ein Lämmchen, hat eine hübsche Frau und zwei reizende wundervolle Kinder zu Hause, die – oh Schreck – bereits lesen können, sich im Internet herumtreiben, auf diese Geschichte stoßen und … denken wir lieber nicht daran. Bei der dritten Geschichte platzt ihm der Kragen, weil er sein literarisches Ich mit seinem literarischen Bruder im Bett erwischt, vollkommen alkoholisiert und bekifft in einem ist, obwohl er nie in seiner Karriere auch nur eine Zigarette geraucht hat und allenfalls ein Glas Sekt zu Silvester trinkt. Da hört der Spaß auf.

      Drei Möglichkeiten:
      1. Drüber stehen, doch was, wenn das nur die Spitze des Eisbergs ist? Wenn jede weitere Geschichte ein weiterer Treffer ist?
      2. Sofort den Anwalt einschalten, die Seite dicht machen, die Fans wegen Rufschädigung verklagen und … ist doch egal, dass es teilweise Teenager sind, manche sind aber auch erwachsen und bereits strafmündig und können sehr leicht vor Gericht gezerrt werden.
      oder 3. Der Mittelweg, man wendet sich an die Administration, erklärt, dass man so etwas nicht möchte, verlangt die Löschung solcher Geschichten und ermöglicht es der Administration die Sache elegant und ohne großen Schaden zu beheben.

      Die Administration steht vor einem weiteren Problem: Wo die Grenze ziehen? Denn richtig eindeutig sind solche Forderungen und Wünsche nie. Willst du die Verantwortung dafür übernehmen, dass etwas, was du für Okay gehalten hast, vom betroffenen Prominenten gar nicht als Okay empfunden wird und er wirklich seine Anwälte einschaltet? Schaden für die Seite, Schaden für die Menschen, die hinter der Seite stehen. Drama … Seite dicht, Administration im schlimmsten Fall in ein langwieriges Zivilverfahren verwickelt
      Entweder alle oder gar nicht. Sie entscheidet sich für alle, um den Usern die Seite zu erhalten und de Forderungen akribisch nachzugehen. Ein kleiner Teil der User muss zwar darunter leiden, doch wird dieses Leiden nicht von Dauer sein. Ein paar Nächte drüber schlafen und es sieht schon ganz anders aus. Außerdem sind die Dinge von der Distanz herausbetrachtet meistens halb so schlimm.

      Btw. Es haben sich vier Menschen aus der Öffentlichkeit beschwert. Vier(!) Daher verstehe ich das Drama wirklich nicht. Wie viele Prominente, Semi-Prominente, wahrhafte Stars etc. gibt es? Eben …

      Und damit,
      Gute Nacht ;)

  27. @ Julia Augusta:

    Ja, eben. Genau das ist doch mein Punkt: Die Leser entscheiden, dass sie die Fanfics lesen wollen. Und sie entscheiden, dass sie das dargestellte toll finden. Über die Fanfics zeigen sie ihre Wünsche (und Ideale.) Und das kann eben auch sein: “Wär geil, wenn XY schwul wäre und mit AB rummacht.” oder “Ich finds geil, FG leiden zu sehen.”
    Und das geht auch nicht weg, wenn man da bewusst zwischen RPF und Non-RPF trennt. Das ist ein Umstand, der unauflösbar mit Fanfictions verbunden ist. Auch mit ganz normalen, harmlosen zu Hanni und Nanni (oder was auch immer.)

    @ LeahClearwater21:

    Zu dem “Warum erst jetzt?”:
    Nun, der Star muss die Fanfictions ja erstmal finden und lesen. Dann muss er sich die Meinung bilden, diese nicht dulden zu wollen. Und das kann eben dauern. Nur, weil etwas hochgeladen wurde, heißt das nicht, dass die Betreffenden unmittelbar auch Kenntnis davon bekommen. Das kann halt auch mal Jahre dauern.

    > Dann müssten mal viel mehr Storys dicht machen, weil es viele Bücher gibt die ihr in FF’s zerrissen werden und die Figuren anderweitig verwendet werden. Oder die Story in einer Abgewandelten Form wieder gegeben wird. Aber das hier heißt ja nicht umsonst Fiktion!!! Das haben so einige anscheinend auch nicht so ganz verstanden. Wenn die Story hier nicht mehr gepostet werden können, werden Fans einen anderen weg finden. Da können die Stars nichts gegen tun. Sie können es auf öffentlichen Seiten verbieten. Aber auch manche Sachen haben auch sie keinen Einfluss.<

    Den meisten betroffenen geht es gerade um die Öffentlichkeit bzw. um das veröffentlichen, nicht darum, was jemand in seiner Schreibtischschublade aufbewahrt.

    Und was den Nachtrag angeht:
    Das, was du als "in Ordnung" empfindest, empfindet ein anderer vermutlich nicht mehr in Ordnung. Vor allem nicht, wenn er betroffen ist. Nicht nur einmal, sondern immer und immer wieder.
    Und solang von ihm dann nicht explizit eine durchführbare Regelung kommt (z.B. "Nur bis P12, kein Slash) dann muss zur Wahrung seiner Rechte alles gesperrt werden. Punkt.

  28. Wow…ist ja irgendwie ein schwieriges Thema -ich hab am Anfang nicht gedacht, dass das zu solchen Diskussionen führen würde. (Ist aber vielleicht auch mal ganz gut^^)
    Ich verstehe die Haltung der betroffenen Stars und Autoren ja schon -wobei ich selbst es ja schlimmer finde, wenn man über real existierende Personen schreibt. Da kann ich die Sache mit Rufschädigung etc. schon nachvollziehen. Trotzdem sollte man das auch mal etwas human äußern und die FanFiction-Autoren nicht wie Verbrecher oder sowas darstellen. Und mit den FanFics verdient man ja wohl auch kein Geld oder so >.>’ Dennoch ist es ein Recht der Betroffenen, FanFics (zumindest deren Veröffentlichung) zu verbieten -was man eben auch hinnehmen muss.
    Ebenso kann ich auch eure Haltung verstehen (immerhin müsst ihr euch ja auch an Regeln halten) und das sollten doch vielleicht auch mal die FF-Autoren hier machen, die euch anprangern und angreifen (damit meine ich jetzt wirklich nur die, die das tun -also bitte nicht angegriffen fühlen).
    lg, yami

  29. Wäre ich ein berümter Autor würde ich auch nicht wollen das meine Charaktere zwangsverschwult werden.

    • Ich muss bei dem Ausdruck zwar lachen -aber ich geb dir recht ^^. Wobei es halt nicht nur um Zwangsverschwulung geht, sondern eben auch um andere Sachen…ich vermute jedoch, dass solche Sachen, die in die sexuelle Richtung gehen, weitaus bedeutungsschwerer gesehen werden.
      Ich würde genauso wenig wollen, dass einem Charakter zb. irgendwelche Straftaten angedichtet werden würden…als, keine krassen halt ^^’

  30. Was reale Personen angeht – klar. Zwar bin ich persönlich der Meinung, dass man die ‘Ausbrüche’ einiger Autoren auch in diesem Fall nicht schwer nehmen muss, aber ich halte es für einen >verständlichen< Grund ein Fandom zu verbieten, wenn eine reale Person sie dadurch verletzt fühlt.
    Andererseits verstehe ich nicht – und ich habe es wirklich versucht – weshalb ein Autor verbieten sollte, dass aus seinem Buch Fanfictions gemacht werden.
    1. Der Autor verdient das Geld. Der Fanfictionschreiber nicht.
    2. Das Original wird durch ein Fanfiction keiner anzweifeln. Egal wie gut sie ist. Dem Original passiert NICHTS. Der ff-Autor erhebt ja auch kein Urheberrecht auf die Figuren.
    3. Wenn eine Geschichte so gut ist, dass Autoren sich inspiriert fühlen, eine ff dazu zu verfassen, dann ist das mit das größte Lob, was ich mich vorstellen kann. Ich jedenfalls würde mich geehrt fühlen, dass jemand meine Geschichte so liebt – egal ob seine Story mir dann gefallt.
    4. Wenn ein Chara im ff irgendwelche Untaten anstellt oder was auch immer, dann sollte man sich bisweilen zwar sorgen um den geistigen Zustand des Autors machen, aber ich frage wieder – was tut es dem Original?
    Wenn mir jemand eine Erklärung dafür geben kann, die ich verstehe – und am besten die von den Autoren selbst geäußert wurde – dann nehme ich auch alles zurück. Wie gesagt – ich finde keine.
    Und so ohne Begründung schmeckt es nach reinem Egoismus der Autoren.

    Und man kann – finde ich – nicht etwas verbieten, nur weil es einem nicht gefällt. Ich stimme an dem Fall der Sandkastenmetapher von weiter oben zu.
    Hinzu kommt dass sich das Schreiben selbst nicht verbieten lässt. Schon gar nicht, wenn die Geschichten nicht ins Netz kommen – und wenn doch, dann auch nicht, da es unzähle FF-Archive gibt. Alle kann man nicht kontrollieren. Und alle werden die Fandoms nicht sperren.

    • @ Schaf:

      1. So sollte es im Idealfalle sein. Aber, wie es auch bei Fanarts ist – es gibt sicher auch da faule Eier…
      2. Leider stimmt das nicht ganz. Das mag bei Einzelbänden zutreffen – bei Reihen wird es aber schwierig, gerade, wenn die Fans in ihren FFs den kommenden Bänden vorgreifen und auch noch richtig liegen. Leider hat ein Gerücht alla “Der Autor stiehlt von seinen Fans” Einfluss auf eben diese. :/ (Wobei ich da Jim Butchers Handhabe besser finde, als Verbote…)
      3. Das mag bei “normalen” Geschichten noch stimmen, aber ich sage es nochmal: Ist es wirklich noch ein _Kompliment_ für den Autor, wenn ein FF-Schreiberling auf Basis seiner Geschichte eine Rape-SM-Fick-Story schreibt? Ich denke nicht.
      4. Nun: Auf das Original selbst keinen, aber auf den Fanon leider sehr wohl. Schau dir HP an, dann siehst du, was ich meine. Da ist es z.B. teilweise Fanon, dass Lucius seinen Sohn Draco misshandelt (was weder in den Filmen noch im Buch gesagt wird.) Das glaubt leider nicht nur ein Fan – sondern viele. Und ja, die beziehen das dann auch aufs Original.

      Und ja, nicht jeder Autor kommt mit Fanfics klar.
      Um mal ein Beispiel in ganz kleinem Rahmen zu geben: Ich habe vor Jahren mal eine Geschichte (original) geschrieben. Eine Freundin schrieb dazu eine Fanfic, die ich auch gelesen habe. Mit mieser Rechtschreibung und furchtbar OoC.
      Geschmeichelt fühlte ich mich nicht. Ich hätts ihr am liebsten um die Ohren geschlagen und es nur nicht getan, weil es meine Freundin war. <__<;;;

      • Danke dir. Du hast es mir zumindest weitgehend verständlich gemacht.

        Ich denke mir 3. wird dann wohl reine Empfindenssache sein – ob man sich nun geschmeichelt, beleidigt oder neutral fühlt.
        Und zu 2. und 4. glaube ich dir spontan, dass es Leute gibt, die behaupten der Originalautor hätte von ihnen gestohlen und die ffs aufs Original beziehen – ich hatte nur vergessen, dass die ff-Autoren und Leser bisweilen auch dümmer sind, als ich erwartet hatte^^°
        Daher war ich darauf nicht gekommen.

  31. Hmmm. Im Moment ist die Sachlage so, dass man sich mit “Klauen” gegenseitig schädigen kann. Vor allem der Fan den Autor. Ich verstehe das Tamtam um das “geistige Eigentum” auch nicht unbedingt. Menschen haben nunmal ähnliche Ideen, weil wir alle im Grunde doch halbwegs ähnlich denken (so ungern manche Individualisten das auch hören *fg*), aber da die Gesetzeslage eher kleinkariertem “das ist meins”-Gehabe rechtgibt, ist es meines Erachtens nach für Autoren ganz und gar nicht lächerlich, die “Sandkiste” zuzusperren. Und der Fehler liegt da gewiss nicht mehr bei den Autoren des Originals: hätte sich der Fanfiction-Autor jedesmal lächelnd zurückgelehnt und darüber gefreut, dass sein “Idol” dieselben Ideen hatte, wie er/sie selbst, wären vielleicht auch keine Probleme aufgetaucht. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass auch Fanfiction-Autoren der blanke Neid erwischt, wenn sie glauben, dass der Autor des Originals mit “ihrer” Idee im Gegensatz zu ihnen Kohle kassiert … So gesehen verstehe ich es voll und ganz, wenn Autoren Fanfiction zu momentan laufenden Serien verbieten, um diese Probleme zu umgehen.
    Was für mich weniger verständlich ist, ist wenn Schreiberlinge auch FFs zu abgeschlossenen Buchreihen bzw. Büchern ablehnen. Aber auch das kann ich ein Stückweit nachvollziehen. Die Menschen sind in dem Bezug wohl sehr verschieden … je nachdem, als was sie ihre eigens kreierten Figuren sehen, ziehen sie die Konsequenzen, wenn sich ein anderer ihrer bedient. Manche haben kein Problem damit, wenn ein FF-Autor ihre Protagonisten nach seinem Gutdünken formt, auf welche Art auch immer. Andere finden es befremdlich. Ich selber habe mir schon überlegt, wie ich wohl reagieren würde, wenn jemand meine weiblichen Hauptpersonen in fiese Oberzicken verwandeln würde, nur um die männlichen mit irgendeiner MarySue, bzw. einem xbeliebigen männlichen Prota zusammenbringen zu können. Ich wäre auch nicht amüsiert, muss ich ehrlich zugeben. Es würde an mir nagen. Ich wäre ehrlich … verärgert … auch wenn ich wüsste, dass das Original immer noch mir gehört und der Autor der FF keinerlei Rechte daran hat.

    Was RP-FFs angeht … dass diese hier erlaubt sind, verstehe ich sowieso nicht.
    Einerseits kennt man die Stars und Sternchen als Fan nur soweit die Boulevardpresse es zulässt, und kann den Charakter dieser Person nur sehr bruchstückhaft nachvollziehen – falls überhaupt. Und wenn es sich rein ums Äußere dreht (und genau DAS ist es doch im Endeffekt!), kann man doch auch einen eigenen Charakter mit eigenem Namen erfinden, und diesem dann im Geiste (oder auch mit einem Link/einer Collage, wie manche Hobby-Autoren es gerne tun) das Aussehen des betreffenden Stars verleihen.
    Andererseits handelt es sich hier um echte Menschen mit echten Gefühlen, die von der Presse schon genügend zerrissen werden. Aber selbst das schlimmste Drecksblatt würde nicht auf die Idee kommen, einem Star einfach so inzestuöse Gefühle zu unterstellen, bzw. ihn eines mörderischen und/oder sadomasochistischen Verhaltens zu bezichtigen. Davon abgesehen, würden solche RP-FF-Schreiber es selber begrüßen, als blöde Tussis hingestellt zu werden, die ihrem Liebsten das Leben schwer machen, bis dieser sich irgendwann von ihnen und ihren Kindern trennt, nur um mit seinem Arbeitskollegen eine homosexuelle Beziehung einzugehen? Oder, noch schlimmer, würden sie es begrüßen, ganz aus der Geschichte herausgeschrieben zu werden, während der Ehepartner Hauptcharakter einer blutrünstigen Folterstory auftritt, um dann von einem Self-Insert des Autors (oder einem xbeliebigen homosexuellen Arbeitskollegen) gesundvergenusszwergelt zu werden? *fg*
    Nicht dass ich irgendjemandem die Lust am RP-FF-Schreiben die Lust vergällen will. Dazu bin ich wohl auch gar nicht in der Lage, aber ich will nur ausdrücken, dass ich jeden Star, der FFs zu sich verbieten lässt, voll und ganz verstehe. Eigentlich habe ich eher kein Verständnis für die Promis, die sie noch NICHT verboten haben *fg*

  32. Ich hätte da aber eine Frage: Dürfen die Personen dennoch in FanFiktions vorkommen, z.B. das der Hauptcharakter sehr für David Garret schwärmt, dieser selbst aber persönlich vorkommt? oder dass ein Konzert, Lesung oder ähnliches der Person vorkommt, diese selbst aber sonst nicht?

  33. Wie geil! Die Hälfte der Personen, die auf der Verbotsliste stehen, musste ich erst mal googeln. Die zwei Schriftstellerinnen kannte ich nicht und ich war mir auch nicht bei allen Fußballern ganz sicher.

    Das Schärfste ist, dass ich jetzt, da die Liste aktualisiert wurde, wieder drauf geschaut hab und mir dachte: “Hey, den kennst du nicht, der muss wohl neu sein!” Dann hab ich ihn gegoogelt und festgestellt: “Hey, der Eintrag ist lila markiert, den hast du schon beim letzten Mal gegoogelt und zwischenzeitlich schon wieder vergessen…”

    Dass Personen des öffentlichen Lebens (wie man so schön sagt) bestimmte Dinge nicht von sich im Netz lesen wollen und dann gleich jegliche Geschichten verbieten, kann ich voll verstehen. Wenn Schriftsteller an einer Reihe noch arbeiten und nicht wollen, dass zu ihrem Werk Parallelreihen im Netz entstehen, ist mir das völlig begreiflich. Aber Menschen, wie z.B. der Bruder eines Fußballers, deren Fandom naturgemäß sehr begrenzt sein dürfte, ob des gerinegn Bekanntheitsgrades, wie kommen die überhaupt auf die Idee, Geschichten von sich verbieten zu lassen? Goggeln die sich jeden Tag in der Hoffnung auf einen Hit und sind dann nicht zufrieden mit dem Erbgebnis?

    Mal ehrlich, dieser eine Drittligaspieler, dessen Namen ich jetzt schon wieder vergessen habe, wie viele Fans kann der haben? Ok, er war mal bei den Bayern, aber da war er ja scheinbar kaum im Einsatz und das ist jetzt auch schon wieder lang her. Und dann müssen die wenigen Fans sich ja auch noch zum Hobbyschriftsteller berufen fühlen. Da wird es ja wohl nicht so viele Geschichten gegeben haben. Wie ist er überhaupt darauf aufmerksam geworden? Hat er einen von den Tokio-Hotel-Klonen getroffen und der hat gesagt: “Also, über mich gibt’s ja voll die krassen Geschichten im Internet. Aber find ich ja irgendwie cool… Schau doch mal, ob du auch was über dich findest?”, oder wie?

    Man kann sich auch künstlich wichtig machen! Mir ist der Typ jetzt schon unsympathisch, weil ich zwei Mal meine Zeit vergeudet hab, um einen mittelmäßigen Kicker zu googeln. Wer liest sich dann noch eine ach so heiße Duschszene mit irgendeinem noch unbekannteren Kumpel aus der Regionalliga durch? Also, ich finde, man kann’s auch echt übertreiben!

  34. Also was ich mich frage ist, in wie weit die verbotene reale Person in der Geschichte eine Rolle spielt. Reicht es schon aus, wenn sie einen Kurzauftritt hat der absolut harmlos ist, oder muss die Person in der Geschichte eine tragende Rolle (Hauptcharacter) spielen? Reicht am ende sogar eine Ewähnung dieser Person für ein verbot aus. Beispiel ein Charakter erzählt dem anderen er habe ein Konzert der “verbotenen Person” David Garret besucht. Anderes Beispiel ein Fußballer erwähnt dass er mit einen anderen, der auf der Liste steht gesprochen oder telefoniert hat.

    Wo ist genau die grenze? Wenn es nur um den Namen geht, würde es ausreichen ihn so abzuändern, dass er verfremdet wird, aber im Grunde jeder weiß, wer gemeint ist?

    Ich kann verstehen, wenn einige Stars pikiert sind, wenn sie in den Geschichten schlecht wegkommen, aber das ist kein Angriff auf diese Person als solches. Die Phantasie der Menschen zu beflügeln gehört zu den Dingen die man in Kauf nehmen muss, wenn man in der Öffentlichkeit steht. Politiker beispielsweise, sind ständig Opfer irgendwelcher Karikaturen und nehmen das hin. Es gibt Fersehshows, die nichts anderes tun als irgendwelche Stars durch den Kakao ziehen.

    Wäre es nicht Sinnvoller, eine Regel auszustellen, das bestimmte Sache wie Vergewaltigungen, Inzest, zu heftige Sexpratiken und Straftaten gar nicht mehr eingebaut werden dürfen?

    Ich befürchte namlich, dass andere Fußballer dem Beispiel der drei auf der Liste stehenden folgen werden und am ende die Kathegorie Fußballer ganz dicht gemacht werden muss. Was Schade wäre, weil viele Geschichten wirklich gut sind und die Autoren viel Zeit und Mühe investiert haben.

    In dem Sinne gegenseitiger Respekt ist das wichtigste. Also liebe autoren gebt dne Stars keinen Grund sich zu ärgern sondern eher sich geschmeichelt zu fühlen!

  35. Soweit ich weiß, hat sich Anne Rice doch auch dagegen ausgesprochen, dass man über ihre Figuren Fanfictions schreiben darf, oder? Weil ich sie auf eurer Listung nicht finden kann. Aber genau da hätte ich dann eine Frage: Anne Rice (Chronik der Vampire. Bekanntestes Werk: Interview mit einem Vampir) hat ja eben das Schreiben von Fanfictions über ihre Figuren untersagt, aber Interview mit einem Vampir wurde ja verfilmt und an diesem Film hat Anne Rice alle Rechte abgetreten. Wie sieht das dann aus, wenn man quasi eine FF über die “Filmcharaktere” schreibt und sich nicht an den Büchern orientiert? Zumal der Film sich ja vom Buch sehr stark unterscheidet.

    LG, Claire

    • Ich denke das gilt dann auch für die Filmcharaktere. Es sind ja immer noch ihre Figuren. Ob sie jetzt im Buch sind oder im Film ändert ja nichts an der Tatsacht. Es sind immer noch die gleichen Figuren. Und sie hat ja nicht verboten FFs zu ihrem Buch zu schreiben, sondern ihre Figuren zu verwenden, wenn man es genau nimmt.

      Anne has posted the following message regarding fan fiction: “I do not allow fan fiction. The characters are copyrighted. It upsets me terribly to even think about fan fiction with my characters. I advise my readers to write your own original stories with your own characters. It is absolutely essential that you respect my wishes.”

  36. Hat einer vielleicht das Interview von Fernando Torres auf BBC diese Woche gesehen? Da hat er auf die Frage, welche Schattenseiten der Ruhm mit sich bringt geantwortet, dass ihn die vielen erfundenen Geschichten die über ihn im Internet kursieren momentan tierisch nerven. Ob er dies allerdings konkret auf Fan-Fictions bezogen hat, kann ich nicht sagen. So gut ist mein English dann auch wieder nicht!

  37. IUch muss mich der Meinung der Meisten hier anschließen. Natürlich ist es für den Schreiber der FF ärgerlich seine Werke im Zweifelsfall nicht präsentieren zu dürfen, jedoch ist es auch verständlich, dass ein Autor nicht will, dass sozusagen “Unzucht” mit deinen Charakteren getrieben wird. Ich glaube die Angst der Autoren ist einfach, dass die Charakterentwicklung in den FF zu sehr vom eigentlichen Charakter abdriften. Angefangen von geringfügigen Änderungen bis hin zur komplett anderen Ausrichtung eines Charakters in seiner Persönlichkeit oder seinen Vorlieben. Ich denke da nur an das beliebte Thema Naruto. Pairings sind hier ja sehr beliebt. Vorallem Shonen-Pairings wie “SasuNaru” sind ja sehr beliebt und als Autors des Originalwerkes kann man sich unter Umständen daran stören. Ich persönlich fände es sinnvoll, wenn man nicht konkrete Fandoms verbieten würde, jedoch bestimmte Bereiche eines Fandoms. ZB. Sexuelle oder Kriminelle Handlungen der Charaktere etc. Das wäre zwar ein enormer Aufwand, dennoch die sinnvollste Lösung. Aber solange das nich die großen Fandoms vorallem im Bereich von Anime und Manga betrifft geht es ja noch in Ordnung. Und wie gesagt: Man muss ja nicht alles veröffentlichen, was man schreibt.

  38. Ganz ehrlich, ich kann das total nachvollziehen, wenn Autoren es sich verbitten, dass man an ihren Figuren herumfummelt.
    Natürlich ist es ärgerlich, wenn man eine Geschichte geschrieben hat und in diese sehr viel Herzblut steckt und die dann nicht veröffentlichen darf. Aber hey, diese Figuren gehören nun mal nicht uns, sondern dem Autor. Das muss man auch respektieren können.
    Ich kann mich meinem Vorposter da nur anschließen, gerade diese Pairings im Bereich des Slash sind für Autoren ein Dorn im Auge. Ich hab kein Problem mit Homosexualität, einige meiner besten Freunde sind Schwul, aber ich würde das als Autorin auch nicht lesen wollen. Zumal ja gerade Slash eigentlich auch nur eine Entschuldigung für verhinderte Pornographie ist.

    Was ich allerdings vollkommen unnormal finde ist, Geschichten über real existierende Personen zu schreiben, Stichwort Schauspieler und Fußballer. Das hat nichts mehr mit Fan-sein zu tun, das ist in meinen Augen schon beinahe krankhaft. Das sind alles lebende Menschen, Menschen mit Gefühlen. Ich möchte jedenfalls keine Geschichte über mich lesen müssen, in der mir was weiß ich für sexuelle Praktien unterstellt werden oder ähnliches. Wenn es nach mir ginge, würde die Kategorie “Prominente” ganz und gar aus den Auswahlmöglichkeiten gestrichen. Ich finde, das geht einfach einen Schritt ZU weit.

  39. Ich finde, das ist ein ziemlich sensibles Thema: erst einmal ist es schockierend, was alles über lebende Personen geschrieben wird. Sollten die Autoren (zumindest die lebenden Personen) so behandeln, wie sie selbst auch behandelt werden möchten? Obwohl ich das Ganze nicht befürworte, wäre es ein Kompromiss, soetwas von OCs durchführen zu lassen.

    Dass Leute soetwas öffentlich posten finde ich den entsprechenden Personen gegenüber respektlos. Da bei vielen (vor Allem meist jüngeren Lesern, ich möchte nicht jemanden von euch angreifen), es schwer fällt Realität und Fiktives auseinanderzuhalten, schlage ich vor, den Bereich “Prominente/Reale Personen” erst ab 18 zugängig zu machen, um soetwas zu vermeiden.

    Es gibt übrigens auch AUtoren, die sich das “Fandom dem Realität” quasi ausleihen, die Leute aber umbenennen und nur durch den großen Zusammenhang erkannt wird, dass da vielleicht mal etwas reales gemeint werden kann. Diese Storys sind unter “Prosa” zu finden.

    Weil ich in den Bereich reingelesen habe, ist mir aufgefallen, dass es sogar Leute gibt, die dort verbotene Fandoms der Prominenten weiterhin umschreiben und veräppeln. Ich habe irgendwo immer wieder eine Erwähnung des “Vogels/Federvieh…” entdeckt. Gehen wir wirklich so mit den Leuten um, die darum bitten, dass sie nicht in Geschichten vorkommen?

  40. Als ich das erste davon was bemerkte, wurde meine Lieblingsgeschichte gesperrt. Zu meiner Schande muss ich gestehen, ich sass danach heulend in der Ecke und habe Gott und die Welt verflucht. Natürlich kann ich die Personen und Autoren verstehen. Nicht jeder mag dass, wie man mit seinen Figuren umgeht. ^^ Ich finde man sollte die die Namen umändert, aber noch weiß, wer diese Person ist.

    Beleidigt bin ich immer noch.^^ Aber man sollte die Entscheidung dieser Personen respektieren und nicht den Rest seines Lebens damit herumhadern.

    Aber sagt mal, wegen den Reviews. Kann man die runterladen oder gehen die komplett verloren. Wäre eigentlich schade.

  41. Hallo Noctifer!

    Nachdem ich vor einiger Zeit diesen Blogeintrag gelesen habe, bin ich heute über einen weiteren Autor gestolpert, der allerdings noch nicht in der Liste vertreten ist: Anne Rice.

    Sie sagt zum Thema Fanfictions Folgendes: “I do not allow fan fiction. The characters are copyrighted. It upsets me terribly to even think about fan fiction with my characters. I advise my readers to write your own original stories with your own characters. It is absolutely essential that you respect my wishes.” (nachzulesen hier: http://annerice.com/ReaderInteraction-MessagesToFans.html )

    Ich wusste nicht so recht, wo ich das erwähnen soll und ob überhaupt, deswegen hinterlasse ich einfach mal diesen Kommentar.
    Mit vielen Grüßen, sunXmoon

    • Und wie ich jetzt im Nachhinein gesehen habe, hat schon jemand darauf aufmerksam gemacht – das kommt davon, wenn man nicht alle Kommentare liest *hust* Bitte vielmals um Entschuldigung!


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